Handwerksschulen

für Menschen mit Behinderung

Die BIA Foundation hat bis heute elf Handwerksschulen gegründet. Hier bekommen speziell Menschen mit Behinderung die Möglichkeit ein Handwerk zu erlernen und finden so wieder neuen Lebensmut. BIA begleitet und unterstützt diese Menschen, und hilft ihnen auf dem Weg zurück in ein selbstständiges und freudvolles Leben.

BIA THANGKA INSTITUTE (Kathmandu/Chabahil, Nepal):

 

Auf Grund der katastrophalen Bedingungen für Menschen mit Behinderung in Nepal entschloss sich Chogyal Rinpoche ein Heim zu eröffnen, in dem Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bekommen, ein Handwerk zu erlernen. Im Juli 2014 gründete Rinpoche mit Hilfe von Ms Li Hong das BIA Thangka Institute, in dem Menschen mit Behinderung das Handwerk des Thangka-Malens erlernen können. Rinpoche’s Mutter stellte ihr Haus zur Verfügung und die berühmte singende Nonne Ani Choying berührte mit ihrer schönen Stimme bei der Eröffnungsfeier die Menschen. Derzeit lernen 8 Menschen mit Behinderung unter der Leitung von Ngawang Chiri Sherpa die Kunst des Thangka-Malens.

 

 

BIA APPLIKATIONS-THANGKA INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Dieses Institut, unter der Schirmherrschaft von BIA Foundation, hilft behinderten Menschen die Kunst des Thangka-Rahmens zu erlernen. Für einen Thangka-Rahmen benötigt man 300–400 Stoffstücke, die dann händisch zusammen genäht werden. Unter der Institutsleitung von Mr Rabin lernen 8 Menschen mit Behinderung die Kunst des Rahmens. Diesen Menschen wieder einen Sinn in ihrem Leben zu geben – diesem Herzensanliegen – stellt sich Chogyal Rinpoche.   

 

 

BIA STATUE INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Figuren und Statuen sind unverzichtbare Gegenstände für praktizierende religiöse Menschen – unabhängig ihrer Religion oder Herkunft, national wie international. Während eines Meditations-Kurses in Chauni wuchs in Chogyal Rinpoche die Idee eine Werkstätte zu schaffen, in der Menschen mit Behinderung das Fertigen von Statuen und Figuren lernen können. Statuen sind für alle praktizierenden religiösen Menschen unverzichtbare Gegenstände – unabhängig von Religion oder Herkunft, national wie international. Gemeinsam mit dem in Nepal berühmten Künstler Bijay Shrestha gründete er am 16. Dezember 2014 das BIA Staue Institute, das Menschen mit Behinderung eine weitere Plattform biete für ein selbstständiges Leben, und sie ermutigt Teil der Gesellschaft zu sein.

 

 

BIA TAILORING INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Das Tailoring Institute (Schneiderei) ist eins der sechs Projekte, die aus dem BIA-Event "Let's Join Hands" hervorgingen. Dabei wurden zahlreiche Ideen und Vorschläge von Menschen mit Behinderung gesammelt, um deren Wünsche zu erfassen und gezielt neue Projekte für diese Menschen ins Leben zu rufen. Rollstuhlfahrer und Menschen mit anderen Behinderungen finden hier einen Arbeitsplatz, an dem sie verschiedene Nähtechniken lernen und anwenden. Es werden sowohl traditionelle Artikel wie Meditationskissen oder Thanka-Rahmen hergestellt, als auch andere dekorative Gegenstände. Durch ihren starken Wille und intensives Üben und Lernen machen die Mitglieder dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem.

 

 

BIA PASHMINA INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Sei es als kuscheliger Wärmer bei einem guten Buch und einer Tasse Tee, oder als trendig-schicker Überwurf bei einem Theaterbesuch – nepalesische Pashmina-Schals sind inzwischen auf der ganzen Welt in allen Gesellschaftsschichten beliebte und gern gesehene Accessoires. Chogyal Rinpoche erkannte den Wert dieser Produkte. Mit dem Ziel, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen, wurde am 25. April 2015 das BIA Pashmina Institute in Jorpati eröffnet. Menschen mit Behinderung bekommen hier eine gute handwerkliche Ausbildung und eine ausgezeichnete Grundlagen für eine spätere Beschäftigung. 

 

 

BIA INCENSE INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Weihrauch- und Räucherstäbchen dienen nicht nur als aromatischer Duft. Sie sind ebenso Teil der buddhistischen Praxis und haben einen heilenden Effekt. Im Gegensatz zu den üblich käuflichen und chemisch aromatisierten Artikeln werden im BIA Incense Institute rein organische Räucherstäbchen produziert – ausschließlich aus Kräutern. An drei Maschinen fertigen Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen hier hochwertiges Räucherwerk in Exportqualität an. Auch wie das BIA Tailoring Institute entstand auch dieses Projekt aus dem Event "Let's Join Hands", durchgeführt von der BIA Foundation in Nepal.

 

 

BIA BAMBOO HANDICRAFT INSTITUTE (Kathmandu/Jorpati, Nepal):

 

Betritt man das BIA Bamboo Handicapt Institute, fallen einem als erstes Menschen mit Behinderung ins Auge, die eifrig dem Kunsthandwerk des Bambusflechtens nachgehen. Doch man erkennt sehr schnell, dass diese Menschen nicht "unfähig" sind, sie sind "anders fähig". Unabhängig davon welche Art der Behinderung vorliegt, alle sind unglaublich aktiv und kreativ in ihrem Handwerk. Für diese Menschen ist die Arbeit im Institut, und die Ambition besser darin zu werden der einzige Hoffnungsstrahl. Inzwischen wurden einigen Mitgliedern eine Ausbildung in Chitwan ermöglicht, so dass sie heute selbst ausbilden, andere anleiten und neue Produkte herstellen können. Die Idee für das Bamboo Handicapt Institute baut auf dem Masterplan der BIA Foundation auf: das Erschaffen des "BIA Disabled Friends Village", in dem alle Möbel aus Bambus gefertigt sind.


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